Kontakt und Beratungsstelle für Jugendliche
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Vernetzung von im Stadtteil ansässigen Institutionen, einerseits, um z. B. Informationsveranstaltungen vor Ort möglich zu machen oder auch, um die Zuweisung von Jugendlichen in das Projekt möglich zu machen. Eine ebenso wichtige Säule bildet die Multiplikatorenschulung. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen anderer Einrichtungen müssen in Hinblick auf die Suchtmittelproblematik sensibilisiert und kompetent gemacht werden.
Im Folgenden werden die Kernaufgaben und Angebote dargestellt, welche auf die unterschiedlichen Klientengruppen, ihr Alter, ihr Geschlecht und ihren kulturellen Hintergrund eingesetzt und abgestimmt werden.
Welche Beratungsangebote oder Module verabredet werden, ist zum einen von den personellen Ressourcen und Gewichtungen abhängig sein sowie von der Bereitschaft der Kooperationspartner, sich dem Angebot zu öffnen. Wichtig ist, die Angebote der Lebenswelt Jugendlicher anzupassen, bzw. sie in Teilen dieser stattfinden zu lassen. Zudem müssen die Angebote attraktiv sein, d. h. sie enthalten auch Elemente, die nicht primär, sehr wohl aber sekundär mit Konsum zu tun haben. Sekundäre Elemente zielen dabei vor allem auf Freizeit und bedeuten, sinnvolle Alternativen zum Konsum aufzuzeigen.
Durch praktisches Handeln wird hier außerdem Einfluss auf die Emotionen genommen und erlebbar gemacht, wie z. B. Selbstwertgefühle entdeckt oder gesteigert werden können oder auch Entspannung herbeigeführt werden kann.
Weibliche und männliche unter 18-jährige Suchtgefährdete und Suchtkranke in den in Hamburg-Altona gelegenen Stadtteilen Bahrenfeld und Osdorfer Born:
Weibliche und männliche 14-27-jährige Suchtgefährdete und Suchtkranke mit Migrationshintergrund in den in Hamburg-Altona gelegenen Stadtteilen Bahrenfeld und Osdorfer Born:
Angehörige und Eltern von weiblichen und männlichen 14-27-jährigen Suchtgefährdeten und Suchtkranken in den in Hamburg-Altona gelegenen Stadtteilen Bahrenfeld und Osdorfer Born:
Neben den im Basiskonzept beschrieben Kernaufgaben einer regionalen Suchtberatung für Jugendliche und Jungen Erwachsenen wie Verhinderung von Suchtkarrieren, Chronifizierung von Suchtverläufen, Suchtberatung, Vermittlung in weiterführende Angebote des Suchthilfesystems, Förderung der Selbsthilfe ist für das Kooperationsmodel mit der offenen Jugendhilfe ein modulares Kooperationsmodel (MoKo) in der Entwicklung.
Module sind im Gegensatz zu den Kernaufgaben einer Jugendsuchtberatungsstelle inhaltlich als auch zeitlich eingrenzbare Angebote, die bei entsprechendem Bedarf in der Region, Einrichtung oder Gruppierung angepasst eingesetzt werden können.
Das Angebot richtet sich an die oben beschriebenen Zielgruppen und verfolgt die dort auch beschrieben Wirkungsziele.
In Zusammenarbeit mit »Kajal« bietet dieses Modul jungenspezifische / mädchenspezifische Informationen mit suchtpräventiven Inhalten.
Ziel: Geschlechterspezifische Informationsvermittlung
In Zusammenarbeit mit unserem Hamburger Fortbildungs-Institut Drogen und AIDS (HIDA) und »Kajal« bietet dieses Modul männerspezifische / frauenspezifische Informationen mit suchpräventiven Inhalten.
In Kooperation mit mit unserem Projekt „Gesellschaftsfähig“ wird dieses Modul Seminare zum wirtschaftlichen Umgang mit Geld anbieten.
Ziele: Lernen, auch mit knappen finanziellen Ressourcen auszukommen; Schuldenvermeidung
Ziel: Vermittlung von Informationen im Bereich der muttersprachlichen community / Gemeinschaft
Rauchfrei in der Jugend, Rauchentwöhnung.
Ziel: Hilfe zum Ausstieg
Für Angehörige und Eltern.
Ziele
In Kooperation mit Sportverein, Schule, Jugendhilfeeinrichtung: Sport Camp am Wochenende.
Ziel: Die vielfältigen Möglichkeiten des Sports aber auch des sozialen Miteinanders und der eigenen Gesundheit vertraut werden zu lassen
In Zusammenarbeit mit dem KODROBS Mobil könnten aus Jugendhilfeeinrichtungen einzelne Jugendliche für die Verteilung von give aways (Geschenken) in Konzerte (als Anreiz) mitgenommen werden.
Ziel: Kontaktherstellung zu Jugendhilfe und Suchthilfe
Neben der Online Beratung im Zusammenhang mit »Rauschbarometer«, ein auf die regionalen Kooperationspartner abgestimmtes Chat- und Beratungsangebot.
Ziel: Niedrigschwelliger Zugang unter Wahrung der Anonymität
In Zusammenarbeit mit dem HIDA wird das dort entwickelte Modul modifiziert und in der Region eingesetzt, vorwiegend im Jungenbereich.
Ziel: Alternative Handlungsmöglichkeiten in Konfliktsituationen erproben und erlernen.
Aufbau einer
Peer-Struktur (Mahner aus den eigenen Reihen) mit Inhaftierten aus der sozialräumigen Region mit der gleichen kulturellen Herkunft wie die Problemgruppe des
Bereichs.
Ziel: Konfrontation mit Folgen sozialer Desintegration
Für Fachpersonal in der Jugendhilfe und im Stadtteil befindliche Vereine.
Ziel: Erweiterung der Handlungskompetenz, Aktualisierung des vorhandenen Wissens
In Zusammenarbeit mit unserer [agb wird ein regionales jugendspezifisches Modul erarbeitet.
Ziel: Hinführung in Ausbildung und Qualifizierung, soziale Stabilisierung durch Arbeit
Für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Jugendhilfe in Zusammenarbeit mit HIDA
Ziel: Sicherer Umgang mit Gewaltsituationen
Der Vorteil dieses modularen Models besteht darin, dass erprobte Angebote auf beiden Seiten der Kooperationspartner für die jeweiligen, erreichten Jugendlichen geöffnet werden können und durch wechselseitige Unterstützung schnell auf eine Zielgruppe anpassbar sind. Das beinhaltet auch die gezielte und verabredete Öffnung der Angebote im regionalen Netzwerk.
Die Tauglichkeit der Angebote wird durch die Jugendlichen und den Kooperationspartner überprüft und schafft damit die Möglichkeit der Weiterentwicklung der Angebote. Dies ist aus unserer Sicht auch ein wesentlicher Ansatzpunkt für die wirkungsorientierte Steuerung, die bei dem passgenaueren Einsatz der Angebote behilflich sein könnte.
Die Beratung für weibliche und männliche 14-27-jährige Suchtkranke und Suchtgefährdete verfolgt die übergeordneten Wirkungsziele.
Klientinnen und Klienten der Suchtberatung für Jugendliche und junge Erwachsene:
Diese Vereinbarung unterstützt die Umsetzung dieser übergeordneten Wirkungsziele. Grundlagen der Vereinbarung sind:
Matthias, Thomas und Olga (v. l. n. r.) sind bei den Jukos für den Stadtteil Bergedorf zuständig.
Foto: murielliebermann
KODROBS Bergedorf
Lohbrügger Landstraße 6, 21031 Hamburg
Telefon: +49 40 318173-30
Telefax: +49 40 72408-33
vCard-Datei (Visitenkarte):
JuKO Bergedorf Adressdatei (vcf | 1 KB)

Mit den Bussen Nummer 232, 332 oder 234 bis zur Haltestelle „Lohbrügge, Markt“ (2 Stationen). Von dort sind es dann noch zirka 2 Minuten zu Fuß, über die Kreuzung, auf der anderen Straßenseite in die „Lohbrügger Landstraße“ zur KODROBS Bergedorf.
Mit der folgenden Schaltfläche gelangen Sie zur Online-Fahrplanauskunft des HVV (Hamburger Verkehrsverbund). Die Zieladresse ist dabei schon angegeben. Sie müssen also lediglich Ihren Startpunkt eintragen, um eine Fahrplanauskunft zu erhalten.
Stand: September 2007
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